Trat 1806 in das Benediktinerstift St. Peter in Salzburg ein, Theologiestudium an der Salzburger Univ., 1811 Priesterweihe. 1813 Regens chori in St. Peter, 1817–19 Prof. am Akademischen Gymnasium in Salzburg, gleichzeitig Kaplan auf dem Nonnberg; ab 1819 Seelsorger, ab 1820 Pfarrer und Administrator in Wieting/K; ab 1837 in Dornbach tätig. P. N. machte sich um die Überlieferung alter Musik verdient. Bruder des Abtes von St. Peter, Albert (Georg) N. (1777–1856).
Werke
Tantum ergo, Antiphonen (s. Abb.), Messen (Mss. A-Ssp).
Literatur
- ÖBL 7 (1978)
- P. Lindner, Profeßbuch der Benediktiner-Abtei St. Peter in Salzburg 1906, 386
- P. Eder in D. Šedivý (Hg.), [Kgr.-Ber.] Salzburgs Musikgeschichte im Zeichen des Provinzialismus? 2014
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
12.2.2021Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Nagnzaun, P. Michael OSB (Josef)“ (12.2.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dad3 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

