Der Cousin A. Schönbergs stammte aus einer jüdischen Kantorenfamilie. Debütierte 1907 an der Volksoper Wien, an der er bis 1910 engagiert war. 1910–12 war er in Mainz/D, 1912/13 in Kiel/D, 1915–23 in Prag (Deutsches Landestheater), 1924/25 in Stettin (Szczecin/PL) tätig. Gastspiele führten ihn u. a. nach Graz (1909), München (1911) und Amsterdam (1921). Als Konzertsänger setzte sich N. für die Moderne ein und wirkte im Verein für Kunst und Kultur (Ansorge-Verein) mit. Danach war er bis ca. 1950 Gesangspädagoge in London.
Literatur
- K-R 1997 u. 2002. – Nachlass Univ. of North Texas, Denton/USA (J. A. Kimmey Jr., The Arnold Schoenberg-H. N. Collection 1979)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Nachod, Hans“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dac6 (abgerufen am )
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