Studierte 1878–81 in Lemberg am Konservatorium Gesang bei Walery Wysocki und debütierte 1880 am dortigen Opernhaus. 1881–83 studierte er in Mailand sowie bei Giovanni Sbriglia in Paris. 1884–92 wurde er an der Nationaloper von Warschau zu einer der führenden Sängerpersönlichkeiten der polnischen Metropole (Jontek „Halka“). Mit bedeutendem Erfolg sang er an der Wiener Hofoper, in St. Petersburg/RUS, am Nationaltheater in Prag, Paris und wieder (bis 1905) in Lemberg. 1905–11 wirkte M. als Prof. an der Lyssenko-MSch. in Kiev, 1911–14 an der MHsch. in Warschau. 1918 gründete er eine MSch. in Stockholm. Er sang Titelhelden des klassischen Opernrepertoires und propagierte die ukrainische Musik.
Literatur
- O. M., Spohady, materialy, lysty [Erinnerungen, Materialien, Briefe] 1971
Autorin
- Natalja Samotos
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Natalja Samotos, Art. „Myschuha, Oleksander (Pseud. Alexander Filippi)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da98 (abgerufen am )
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