Studierte am Konservatorium der Stadt Wien Komposition und Musiktheorie und 1963–66 an der Wiener MHsch. Klavier. War 1956–70 Hauptschullehrer in Wien und unterrichtete 1970–93 Instrumentalmusikerziehung an der Pädagogischen Akad. in Wien. 1980–95 Prof. für Musiktheorie und Komposition am Franz-Schubert-Konservatorium. Seit 1983 leitet M. die Wiener Sommer-Seminare für neue Musik. Seit 1985 Präsident der Gesellschaft zur Förderung neuer Musik/Ensemble für neue Musik „Simukovani“. M.s Werke sind freitonal, ametrisch und beziehen Geräusche und Elektroakustik mit ein.
Ehrungen
- Preis des ORF beim Wettbewerb „Das neue Lied“ 1968
- Oberstudienrat 1992
Werke
Stücke f. Akk. u. Git.; Kammermusik; Vokalmusik, Lieder (Liederzyklus mit Intermezzi [T: Christian Morgenstern] 1965, [T: H. C. Artmann] 1966); Symphonie 1984 f. gemischten Chor u. Orch.; Tänze.
Literatur
- MaÖ 1997
- Who is who in Öst. 1997
- http://members.chello.at/konrad.musalek/sim.htm (1/2004)
- http://db.musicaustria.at (11/2017)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
21.2.2018Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Musalek, Konrad“ (21.2.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da70 (abgerufen am )
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