Mürztaler, Die

Volkstümliche Profi-Band aus der Obersteiermark.

Gegründet 1983 als Original Mürztaler Musikanten. 1989 und 1992 personelle Veränderungen. Mitglieder heute (2017): Michal Fraisler (Keyboard), Werner Maier, Radovan Palkovic (Gitarre, Gesang), Friedrich Kurej (Schlagzeug, E-Bass, Posaune, Gesang), Stefan Bergauer (Akkordeon, Keyboard, Gitarre, Gesang), Johann Schlatzer (Klarinette, Saxophon, E-Bass), Josef Pfusterschmidt (Trompete, Keyboard). 1987 erster Hit mit dem Titel Zack Prack. Ab 1989 TV-Auftritte im deutschsprachigen Raum. 1990–94 große Tourneen in Europa und Übersee. 1995 erster Platz bei der Österreich-Ausscheidung zum Grand Prix der Volksmusik und somit erste Teilnahme beim Finale des Wettbewerbs. Neben ihren zahlreichen Auftritten in den Medien sind die Musiker durch ihre Routine und jahrelange Tanzmusikerfahrung eine international gefragte Live-Band. Die M. spielten bisher über 6.000 Live-Konzerte auf fünf Kontinenten. Auftritte beim Musikantenstadl (Live-Übertragungen aus verschiedenen Städten Europas, aus Südafrika, Amerika, Australien, aus der Karibik), Tourneen mit dem Musikantenstadl durch Deutschland. Weitere Auftritte u. a. in Dubai, Jamaika, Australien, Kanada und Amerika, beim Münchener Oktoberfest, bei Frühlings- und Winterfesten in Stuttgart/D sowie beim Oktoberfest in New Orleans/USA. Bisher fünfmalige Teilnahme beim Grand-Prix der Volksmusik sowie Auftritte in über 250 Fernsehsendungen und erfolgreiche CD-Produktionen.

Ehrungen

  • 1984 Wahl zur erfolgreichsten Band bei der Weltausstellung in New Orleans

Werke

Alben-Auswahl Musik an die Macht 1999, Wildes Wasser 2000, Pure Lust am Leben 2001, Back to the roots 2002; Gefühle ohne Grenzen 2005, Atemberaubend 2010, Pure Lust am Leben 2015, Back to the roots 2015, Musik an die Macht 2015.

Literatur

Autorinnen

  • Sonja Oswald
  • Johanna Kohler

Letzte inhaltliche Änderung

27.4.2018

Empfohlene Zitierweise

Johanna Kohler, Sonja Oswald, Art. „Mürztaler, Die“ (27.4.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da8a (abgerufen am )

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