Müller, Ulrich

* 19.12.1940 Göppingen/D, † 14.10.2012 Salzburg

Germanist

Studierte in Tübingen/D Germanistik, lateinische Philologie, Archäologie und Musikwissenschaft; 1967 Promotion über die Lieder des Oswald von Wolkenstein. Anschließend wurde er Assistent an der Univ. Stuttgart/D, wo er sich 1971 für das Fachgebiet Deutsche Philologie habilitierte. 1973 war M. Gastdozent an der Univ. Salzburg, 1976 wurde er dort zum Ordinarius für Deutsche Literatur des Mittelalters ernannt (2008 emeritiert). 1980 Mitbegründer der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft. Seine Forschungen konzentrierten sich auf mittelhochdeutsche Literatur und deren gesprochene wie gesungene Aufführungspraxis (neben Oswald besonders Neidhart und das Nibelungenlied; Zusammenarbeit u. a. mit E. Kummer und Dulamans Vröudenton), Mittelalter-Rezeption, Interkulturelle Germanistik und Musiktheater (Rich. Wagner, Musical). Seine Frau Ursula Müller-Speiser führt in Anif/Sb einen Verlag.

Ehrungen

  • Grimm-Preis 1984
  • Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg 2001

Schriften

Literatur

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

19.11.2014

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Müller, Ulrich“ (19.11.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0031b7f6 (abgerufen am )

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