Nach der Matura zunächst Studium der Theaterwissenschaft, ab 1960 Jus-Studium an der Univ. Wien (Promotion 1966) und Arbeit als Jurist in Wien. Daneben 1961–68 Studium an der MAkad. Wien (Gesang bei Paula Köhler und E. Werba, Operndarstellung bei Alexander Kolo, Reifeprüfung 1964 in „Lied und Oratorium“ mit Auszeichnung). Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Verwaltungsjurist (u. a. 1976–89 Rektoratsdirektor der Wiener MHsch.) auch als Opern- und Konzertsänger aktiv. K. beschäftigte sich mit der Literatur des Mittelalters, besonders mit der klanglichen Interpretation des Nibelungenlieds, das er unter Verwendung des sog. Hildebrandstons mit Schoßharfe und Drehleier in historisierender Kleidung einem breiteren Publikum präsentierte. CD-Veröffentlichungen (Volkslied, Meistersang, Wienerlied) u. a. bei Preiser Records.
Ehrungen
- Hofrat
Werke
Schallplatten.
Literatur
- U. Müller in ÖMZ 44/5 (1989)
- www2.vol.at/kufo/HTMLTexte/kummer.htm (5/2003)
- www.geschichtewiki.wien.gv.at (7/2019)
- www.mdw.ac.at (7/2019)
- pers. Mitt. E. K.(5/2003)
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
26.7.2019Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Kummer, Eberhard“ (26.7.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d679 (abgerufen am )
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