Wurde zunächst von seinem Vater, dem Musiklehrer Franz K., dann von dem Regens chori Jacob Kunnert in Pressburg unterrichtet. Dort wurde er im Alter von 12 Jahren Chormitglied des Deutschen Theaters. K. war dann Schüler von H. Klein an der MSch. in Pressburg (Klavier, Violine und Musiktheorie). 1828 studierte er in Wien bei S. Sechter (Kontrapunkt). Danach kehrte er nach Pressburg zurück, unterstützte Klein an der MSch. und wurde 1832 dessen Nachfolger. 1833–37 und 1843–69 war K. Kapellmeister des Pressburger Kirchenmusikvereins.
Werke
Messe D-Dur, Te Deum, mehrere Tantum ergo (8stimmig), Veni sancte spiritus, Litaneien, Salve Regina; Männerquartette; Gesänge mit Kl.
Literatur
- Wurzbach 13 (1865)
- ZeneiL 2 (1965)
- Mendel-R. 6 (1876)
- D. Múdra, Dejiny hudobnej kultúry na Slovensku II 1993
- [Grazer] Tagespost 30.5.1869, [3]
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
5.6.2025Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kumlik, Joseph“ (5.6.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d677 (abgerufen am )
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