War zunächst Schuster und Schulgehilfe, daneben Musiker und ab 1835 Chorsänger am Theater in Olmütz. M. führte darauf ein jahrelanges Wanderleben, spielte – v. a. komische Rollen in F. Raimund und J. N. Nestroy-Stücken – ab 1845 in Breslau (Wrocław/PL), ab 1848 in Hamburg, wo 1849 auch sein Liederspiel Die Zillertaler erfolgreich uraufgeführt wurde. 1854–82 leitete er in Dresden/D zwei Theater. Seitdem (ab 1887 wieder in Hamburg) nur noch als Autor zahlreicher vielgespielter Theaterstücke, überwiegend Schwänke und Lustspiele mit Gesang, tätig.
Ehrungen
- Schwänke, Lustspiele, Volksstücke, Dramen
Literatur
- ÖBL 5 (1972) [mit WV]
- Ulrich 1997
- Kosch 2 (1960) [Nesmüller]
- Wurzbach 20 (1869) [Nesmüller]
- ADB 52 (1906)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
8.7.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Müller (Pseud. Nesmüller), Josef Ferdinand“ (8.7.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000476b8 (abgerufen am )
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