Der Sohn des Kantors und Schullehrers Johannes Gottlob M. (1778–1823) studierte ab 1822 Jus und Philosophie in Jena/D. Nach einer dreijährigen Italienreise schloss er 1828 sein Studium ab (Dr. jur.). 1831 wurde er Gerichtsaktuar in Kohren/D. 1834 ließ sich M. als Rechtsanwalt in Dresden/D nieder, wo er Kontakte zu Literaten und Künstlern pflegte. 1844 ging er als Dramaturg nach Oldenburg. Von M. stammt der Text zum sog. Andreas-Hofer-Lied (M: L. Knebelsberger). Sein Sohn Reinhard M. (1843–1907) war Schriftsteller und Bibliothekar in Oldenburg.
Ehrungen
- Ehrendoktorat Univ. Jena 1840
Werke
Roman Der Congress von Verona 1842, Dramen, Versepen, Oratorium Hiob 1835; Gedichte; Erinnerungen 1848. – Ausg.: Sämmtliche Werke, hg. v. R. M., 8 Bde. 1863/64, 21880.
Literatur
- ADB 22 (1885)
- NDB 18 (1997)
- Kosch 2 (1960)
- Ulrich 1997
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mosen (Moses), Julius“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da18 (abgerufen am )
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