Bereits als Kind Gesangsunterricht und Sängerin im Kirchenchor, 1866 erster öffentlicher Auftritt in Wien. Ihrem Spitznamen „Lercherl von Hernals“ wurde sie mit einem hellen Sopran und einer bisher nicht gekannten Meisterschaft im Dudeln (Jodeln) gerecht. Zunächst Auftritte in der Volkssängergesellschaft von A. Mansfeld (geb. Montag), von der sie sich den Künstlernamen lieh. Nach der Trennung kurzzeitig Zusammenarbeit mit F. Mansfeld, der Lieder für sie schrieb. Nach mehreren Auslandsaufenthalten sang M. in beinahe allen großen Volkssängerlokalen Wiens. Ab 1883 gemeinsame Auftritte mit E. Guschelbauer. Kurze Zeit verheiratet mit dem Volkssänger Plechaczek, gen. „Plecherl“.
Gedenkstätten
- Luise-Montag-Gasse und -Park (Wien XI)
- Grab ehrenhalber Wr. Zentralfriedhof
Literatur
- Czeike 4 (1995)
- Hauenstein 1976
- I. Ganster/H. Kretschmer, [Kat.] Allweil lustig, fesch und munter. Altwiener Volks- und Natursänger 1996
- R. Holzer, Wr. Volks-Humor. Harfenisten und Volkssänger 1943
- E. Pötzl in Jung-Wien. Allerhand wienerische Skizzen hochdeutsch und in der Muttersprach’ 1885. – Teilnachlass WStLB
Abbildungen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
21.4.2023Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Montag, Louise (eig. Aloisia Pintzker)“ (21.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9d1 (abgerufen am )
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