Miggl, Erwin

* 10.2.1923 Wien, † 18.7.1996 Wien

Komponist, Chorleiter, Organist

War früh Organist an der Familienkirche in Wien XVI, studierte 1939–42 Kirchenmusik an der Wiener MAkad. sowie nach Kriegsdienst und russischer Gefangenschaft 1948–54 Musiktheorie bei J. Marx und O. Siegl; 1951/52 besuchte er auch die Kapellmeisterschule bei H. Swarowsky. War ab 1948 Chordirektor an der Pfarrkirche Sankt Gertrud (Wien XVIII). Unterrichtete 1948–80 an der Kirchenmusikschule der Erzdiözese Wien. Ab 1955 war M. als Gymnasiallehrer tätig. Konzertauftritte im In- und Ausland.

Ehrungen

  • Österr. Staatspreis für Musik 1953
  • Preisträger beim Paul Hofhaimer-Orgel-Wettbewerb 1959
  • Prof.-Titel 1962
  • Förderungspreis der Stadt Wien 1963
  • Ritterkreuz des päpstlichen Silvester-Ordens 1974
  • Oberschulrat

Werke

6 Messen (Missa Magna Mater Austriae f. Chor u. Org.), dt. Psalmen, Werke f. Org. (Toccata und Fuge), Symphonien, Ouvertüren, Kammermusik, Klavierstücke; Lieder.

Literatur

  • A. Weissenbäck in ÖMZ 13/1 (1958), 23f
  • F-A 2 (1978)
  • SK 1/3 (1953/54), 24, 7/4 (1959/60), 195, 21/4 (1973/74), 181, 25/4 (1977/78), 277, 29/6 (1981/82), 291, 40/1 (1993), 25, 43/3 (1996), 181
  • ÖMZ 9/1 (1954), 24
  • MGÖ 3 (1995)
  • www.friedhoefewien.at (3/2013)
  • Mitt. Archiv MUniv. Wien
  • eigene Recherchen

Autoren

  • Alexander Rausch
  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

19.5.2015

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Alexander Rausch, Art. „Miggl, Erwin“ (19.5.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d995 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.