gegründet 1963 von M. Th. Escribano und den Brüdern Klaus und Michel Walter. Deren Beschäftigung mit der Musik des 20. Jh.s führte zum Interesse an Kompositionen des 14./15. Jh.s, v. a. der Ars nova. Den ersten großen Erfolg erzielten L. M. bei den Wiener Festwochen 1965 mit der szenischen Aufführung der Cantefable Aucassin und Nicolette (Übersetzung: H. C. Artmann). Neben rein konzertanten Programmen entstanden musikalisch-literarische (z. B. Le Livre du Voir Dit von G. de Machaut) und szenische Aufführungen. Bei den Konzerten wirken 4–10 Sänger und Instrumentalisten (ca. 70 historische Instrumente für die Zeit von 1200–1600) mit. Konzerte in Europa, den USA und Japan. CD- und LP-Aufnahmen von Machaut, Oswald v. Wolkenstein, L. Senfl u. a.
Literatur
- Flotzinger 1988
- www.menestrels.at (11/2003)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
12.6.2019Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Menestrels, Les“ (12.6.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d95d (abgerufen am )
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