Kam ca. 1630 ins Stift Heiligenkreuz (Profess 1631, Priesterweihe 1633). 1634–39 war er dort Novizenmeister, 1636–54 Kantor (als Nachfolger von Th. Sottler), vermutlich auch Organist. Bei einem Besuch K. Ferdinands III. (1639) überreichte ihm M. drei Kompositionen für die Hofmusikkapelle. In Kremsier, wohin M. Beziehungen pflegte, sind einige seiner Werke (z. T. Autographe) erhalten.
Werke
Motetten u. Messen in Cultus harmonicus I (Wien: M. Cosmerovius 1649), II (1650) u. III (1653, verschollen); Dt. Missa brevis.
Literatur
- A. Niemetz, 800 Jahre Musikpflege in Heiligenkreuz 1977
- SchlMl 2001
- NGroveD16 (2001)
- Erhart 1998
- EitnerQ 6 (1902)
- GerberNTL 3 (1813/14)
- www.zisterzienserlexikon.de (7/2025)
- WStLA (TBP 1661 [nicht vorhanden])
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
21.7.2025Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mazak, P. Alberich (Alberik) OCist“ (21.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d931 (abgerufen am )
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