War zunächst in einer Apotheke tätig, studierte jedoch Theologie in Klagenfurt und wurde 1809 zum Priester geweiht. 1809 Kaplan in Guttaring/K, 1809–20 in gleicher Eigenschaft am Klagenfurter Dom St. Peter und Paul (hier ab 1818 Domprediger) und 1820–59 Spätprediger an der Stadtpfarrkirche St. Egyd in Klagenfurt. Die Bedeutung des als einer der Wortführer des romantischen Historismus bekannten M. lag in seiner Tätigkeit als Herausgeber der Carinthia (1816–62, mit Unterbrechungen), der Kärntnerischen Zeitung (1820–35) und der Klagenfurter Zeitung (1821–51 mit Unterbrechungen). V. a. die Carinthia war unter seiner Redaktion das bedeutendste Organ des Kärntner Kultur- und Geisteslebens.
Ehrungen
- Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone 1859
- Ehrenbürger der Stadt Klagenfurt 1859
Schriften
- Gedichte
- historische und kunsthistorische Abhandlungen
- (Hg.) Noreja. Taschenbuch kärntnerischer Legenden, Sagen, Balladen, Märchen und Romanzen 1837
Literatur
- H. Kraigher, S. M. M., Diss. Graz 1967
- ÖBL 5 (1972)
- Wurzbach 18 (1868)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Mayr (Mayer), Simon Martin (Pseud. Julius Proben)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00021e1d (abgerufen am )
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