Wurde an den Konservatorien Bozen und Florenz in Komposition ausgebildet (Diplom 1965). Besuchte mehrmals die Darmstädter Ferienkurse. Privatunterricht in elektronischer Musik am Studio di Fonologia Musicale in Florenz von Pietro Grossi, dessen Mitarbeiter er 1964–69 war. 1965/66 studierte M. an der Berliner MHsch. Nach Tätigkeit als Musikerzieher lehrte er 1971–73 an der McGill Univ. Montreal/CDN, 1973–91 Elektroakustische und Experimentelle Musik am Konservatorium Florenz. M. lebte in Florenz und Bozen und befasste sich intensiv mit der „Anwendbarkeit ästhetischer Kriterien auf die Gestaltung der Alltagszeit (‚Zeit-Design‘)“.
Ehrungen
- Stipendium des Canada Council 1969/70
Werke
Werke für Tonband (Zyklus Proposta sonora I–XIII 1966–69); musikalische Grafiken; Performances u. Installationen (Umweltklänge).
Schriften
- Sketches for a Low-Frequency Solfège in Music Theory Spectrum 7 (1985)
- Temporal Notations: Four Lessons in the Visualization of Time in Leonardo Magazine 23 (1990)
Literatur
- MaÖ 1997
- https://en.wikipedia.org/ (2/2026)
- http://ourworld.compuserve.com/Homepages/kulturverein_milbertshofen/mayr.htm (11/2003)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
6.2.2026Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mayr, Albert“ (6.2.2026), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d924 (abgerufen am )
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