Sohn des Großhändlers Nikolaus M. und der M. Venturini. Vermutlich von seiner Mutter oder auch den Großeltern ausgebildet, war M. ab etwa 1813 bis 1841/42 Corpstänzer am Kärntnertortheater. Zumindest 1841–47 gab er als behördlich befugter Tanzlehrer Tanzunterricht in „allen modernen Gesellschaftstänzen“ (Wr. Ztg. 1.12.1841) und dürfte auch ein wenig Tanzmusik komponiert haben. 1851 veranstaltete M. einen Ball, bei dem von seiner Tochter Louise (Aloysia Maria Anna Theresia; * 11.8.1827 Wieden [Wien IV], † 24.7.1867 Wien) komponierte Tänze aufgeführt wurden.
Literatur
- Raab 1994
- Wr. Ztg. 29.11.1841, Intelligenzbl., 859, 1.12.1841, Intelligenzbl., 871, 1.3.1842, Intelligenzbl., 259, 24.6.1843, Intelligenzbl., 530, 24.9.1845, Intelligenzbl., 366, 3.2.1847, Intelligenzbl., 148, 11.2.1859, 459, 31.7.1867, 317
- Fremden-Bl. 1.2.1851, 3
- Taufbuch 1784–1824 der Pfarre Penzing (Wien XIV) für Breitensee, fol. 30
- Taufbuch 1825–29 der Pfarre Wieden (Wien IV), fol. 379
- Trauungsbuch der Pfarre Wieden 1817–26, fol. 220
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
28.4.2025Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Marsano, Emanuel Dominik“ (28.4.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )
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