Sohn des u. a. in Moskau engagierten Opernsängers Peter M. (* ? Latisana/I, † ?); war Domsingknabe in Brixen und Schüler von I. Mitterer. Elevenprüfung zur Erwerbung einer Klavierlehrer-Konzession bei W. Briem, anschließend Tätigkeit als Musiklehrer. 1900–25 im Staatsdienst tätig, gleichzeitig 30 Jahre Chormeister der Typographia in Innsbruck, auch Chorleiter des Männergesangvereins Frohsinn Meran. 1934 Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Tiroler Komponisten. Als Musikschriftsteller schrieb er für verschiedene Tiroler Zeitungen und Zeitschriften.
Ehrungen
- Große Scheu-Plakette (f. Verdienste um die Arbeiter-Sängerbewegung) 1927
Werke
4 Opern (Der Spielmann UA Innsbruck 1913); Messen, Chöre, Lieder, Volksliedbearbeitungen; Klavierstücke.
Literatur
- A. Riester in ÖMZ 25/11 (1970), 706
- www.musikland-tirol.at/html/musikgeschichte (11/2003)
- Mitt. Südtiroler Landesarchiv (Taufbuch Pfarre Brixen-St. Michael)
- www.musikland-tirol.at/ARGE-NS-Zeit (1/2013)
Abbildungen
Autoren
- Alexander Rausch
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Alexander Rausch, Art. „Marini, Peter“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d8b6 (abgerufen am )
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