Studierte zuerst Architektur in Innsbruck, 1965–70 Posaune an der Grazer MHsch. bei dem schwedischen Posaunisten Eje Thelin. Als Komponist Autodidakt, beeinflusst vom Free Jazz. Stationen seines Wirkens waren Amsterdam (1970–72, 1978–81), London (1972–76), Zürich und Florenz (1976–78), Ost-Berlin (1981–84), ab 1984 Köln/D, später Wien. Arbeitete mit den wichtigsten Vertretern der europäischen Jazz- bzw. improvisierten Musik zusammen. Gründete mehrere Jazzensembles (Trio mit Gu. Schneider und B. Stangl; Ohrkiste ab 1986). M. schreibt leise, gedämpfte, nichtvirtuose Musik.
Werke
beSTIMMung f. Mezzosopran/Klar. u. Tonband 1991/93; überdruck 1992; aufzeichnungen einer kapillare f. 2 g, voc, vla, bfl, perc 1996; Zyklus nonostante I–VI f. versch. Instrumente 1998–2000.
Literatur
- MaÖ 1997
- M. Kunzler, Jazz-Lex. 2 (2002)
- F-A 2 (1978)
- www.radumalfatti.eu (2/2021)
- https://de.wikipedia.org (2/2021)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
9.2.2021Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Malfatti, Radu“ (9.2.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d87e (abgerufen am )
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