Die Familie L.s emigrierte 1960 in die USA, wo L. 1971–75 am California Institute of Arts Komposition bei Leonard Stein und Morton Subotnick studierte. Schaffte den Durchbruch als Komponist erst 1987 mit der UA seines 1981–84 entstandenen Orchesterwerks Landscape with Martyrdom durch M. A. Gielen in Donaueschingen/D. 1990 übersiedelte L. nach Deutschland, ein Jahr später schließlich nach Heiligenblut im Mölltal/K. Sein Kompositionsstil zeigt sich sehr verschiedenartig, L. studierte Werke von A. Bruckner, Charles Ives, G. Ligeti, G. Mahler, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis sowie jene der zweiten Wiener Schule. Von zentraler Bedeutung ist für ihn die Berücksichtigung seiner durch ausgedehnte Wanderungen gewonnenen Natureindrücke.
Ehrungen
- Stipendien der Akad. der Künste Berlin, der Ernst-von-Siemens-Stiftung München, der Paul-Sacher-Stiftung Basel und der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWF
- Österr. Staatspreis für Komposition 1995
Werke
Orchesterwerke für versch. Besetzungen (Blue Cliffs, Breath-Hammer-Lightning, Dome Peak, Schatten vergessener Ahnen).
Literatur
- MaÖ 1997
- NGroveD 15 (2001)
- www.baerenreiter.com/html/zeitgen (10/2003)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Lopez, George Jorge Enrique“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7f5 (abgerufen am )
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