Lindenbaum, Andreas

* 3.1.1963 Detmold/D

Violoncellist und Komponist

Begann 1982 sein Musikstudium an der MHsch. in Detmold (Violoncello; Komposition bei Giselher Klebe), nahm 1984/85 auch Schauspielunterricht und wurde Mitglied einer freien Schauspielgruppe. 1986/87 ging er zum weiteren Cello-Studium (bei Janos Starker) an die School of Music in Bloomington, Indiana/USA, beendete 1988/89 sein Studium in Detmold. Seit 1989 in Wien lebend, konzertiert L. europaweit, u. a. auch bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen, ist Mitglied des Klangforum Wien (auch von dessen Streichquartett) und unterrichtete 1990–99 am Konservatorium der Stadt Wien Violoncello. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, auch als Solist und Mitglied des Tetras-Quartetts. Als Komponist trat er v. a. mit Liedern und Kammermusik an die Öffentlichkeit.

Ehrungen

  • Stipendium der Rotary Foundation International 1986/87

Werke

Jazzquartett 1982; Quintett 1989; Märchen 1993; Lieder.

Literatur

  • MaÖ 1997 [mit WV]
  • www.klangforum.at (1/2004)

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

30.1.2004

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Lindenbaum, Andreas“ (30.1.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7a7 (abgerufen am )

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