Liess, Andreas Karl Friedrich

* 16.6.1903 Klein-Kniegnitz/Schlesien (Księginice Małe/PL), † 21.5.1988 Klosterneuburg-Weidling/NÖ

Musikforscher

Studierte 1922–25 bei Max Schneider an der Univ. Breslau/Schlesien (Wrocław/PL), dann in Wien bei G. Adler und R. v. Ficker (1925–28). 1927–33 setzte er seine Studien in Paris fort, war dann Konzertbegleiter und Journalist, bis er 1952 einen Lehrauftrag am Konservatorium der Stadt Wien erhielt. Ab 1958 lehrte L. an der Wiener MAkad., wo er 1972 Prof. wurde. Er verband historische Forschung (Biographien über J. J. Fux, F. Schmidt, J. Marx u. a.) mit geistesgeschichtlichen und ästhetischen Konzepten (wie dem Begriff der „Umdeutung“).

Schriften

Literatur

  • NGroveD 14 (2001)
  • MGG 8 (1960)
  • Riemann 1961 u. 1975
  • Czeike 4 (1995)
  • F-A 1936
  • MGÖ 3 (1995)
  • Nachlass: WStLB

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Liess, Andreas Karl Friedrich“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d79c (abgerufen am )

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