Erhielt ab dem achten Lebensjahr Instrumental- und Theorieunterricht am Konservatorium Kärnten sowie privaten Klavierunterricht (1966–79). 1980–90 studierte er an der Wiener MHsch. Komposition (bei F. Burt). 1991/92 setzte L. das Studium bei Jonathan Harvey an der Univ. Sussex in Brighton/GB fort. Ein Rom-Stipendium ermöglichte ihm 1993/94 private Studien bei Luca Lombardi. Seit 1987 Lehrer an der Heilpädagogischen Station des Wiener Allgemeinen Krankenhauses. Präsident der Internationalen Gesellschaft für neue Musik Österreich. In L.s Werken erhalten Mischformen, die auch elektronische Musik einbeziehen, einen hohen Stellenwert.
Ehrungen
- Förderungspreis des Landes Kärnten 1990
- Staatsstipendium für Komposition 1991
- Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1992
- Rom-Stipendium des Ministeriums 1993/94
Werke
Kammermusik (2 Streichquartette 1987 u. 1993, Trio f. Fl., Va. u. Hf. 1994, Chamber Music 1995); Orchesterstücke (Concertino f. Blechbläser 1990, Manhattan Graffiti 1993); Chorwerke (2 Volksliedsätze 1984, Und Hans Arp sprach … [T: Bertolt Brecht] 1985, Pure Light 1992); La Parafrasi d’Orfeo f. Mezzosopran u. Kammerorch. 1994.
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- Goertz 1994 [mit WV]
- Who is who in Öst. 1997
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Liebhart, Wolfgang“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d78d (abgerufen am )
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