Wurde zuerst Weltpriester, trat 1667 in das Stift Kremsmünster ein, wo er 1668/69 Regens chori war, dann einige Jahre in der Seelsorge, ab 1683 aber wieder im Stift. Er war ein begabter Organist und komponierte auch Einlagen zu S. Rettenpachers Dramen.
Werke
Theatereinlagen, Kirchenwerke; Miltiadis gloria seu Persis devicta 1684 (Kaiser Leopold I. überreichte Partitur in A-Wn Mus. Hs. 18601).
Literatur
- Kellner 1956
- A. Kellner, Profeßbuch.
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Leo, P. Ulrich OSB (Johann Ulrich)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d763 (abgerufen am )
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