Lebl, Johann Paul

* 25.1.1655 Salzburg, † 4.10.1730 Gmunden/OÖ

Schulmeister, Regens chori, Organist

Sohn des Salzburger Stadtthurners Johann und der Anna Maria L. Seine musikalische Ausbildung wird L. wohl von seinem Vater in Salzburg erhalten haben. Möglicherweise führten ihn erste Anstellungen nach Linz, worauf die Herkunft seiner Frau schließen ließe. Seit mindestens 1679 scheint er als Regens chori von Gmunden auf. Am 25.9.1679 ehelichte er hier die Linzer Buchbindertochter Maria Barbara Holzmayr, mit der er zwei Kinder hatte. Nach dem Tod W. F. Suffableyers (1680) übernahm L. auch die Stelle des Schulmeisters. Als Entlohnung erhielt er jährlich 95 fl sowie Naturalien. Die ihm verliehenen Ämter bekleidete er bis zu seinem Tod. L. galt als „wohledel“ und „kunstreich“.

Literatur

  • F. Krackowizer, Gesch. der Stadt Gmunden 2 (1899), 2
  • Taufbuch 1633–57 der Dompfarre Salzburg, pag. 518
  • Trauungsbuch 1662–1703 der Pfarre Gmunden, pag. 70

Autor

  • Klaus Petermayr

Letzte inhaltliche Änderung

15.12.2020

Empfohlene Zitierweise

Klaus Petermayr, Art. „Lebl, Johann Paul“ (15.12.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003c13f5 (abgerufen am )

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