Erhielt seine musikalische Ausbildung am S. Onofrio Konservatorium in Bologna, ab 1720 Organist an der Accademia Filarmonica, verließ Bologna vermutlich nach 1724 und ist dann bis 1764 nachweisbar. L. wirkte in den 1730er Jahren in Venedig, 1739 vermutlich in Prag und trat mit einer Operntruppe 1740 in Linz auf (wie schon 1733 A. Denzio). Ca. 1752–56 lebte er in den Niederlanden, 1758–60 wahrscheinlich in London; 1763 war er als Cembalist bei einer Aufführung von G. B. Pergolesis La serva padrona in Edinburgh/GB beteiligt, dürfte mit derselben Operntruppe auch noch in York/GB (1763) und Dublin (1764) aufgetreten sein.
Werke
Opern (La generosità di Tiberio [T: N. Minato] 1729; La fede in cimento 1730; L’infelice avventurato 1754); Kantate Le nozze di Psiche e Cupido 1732.
Literatur
- NGroveD 14 (2001)
- Wessely 1950
- Stieger II/2 (1977)
- MGÖ 2 (1995)
- www.treccani.it (6/2025)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
5.6.2025Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Lapis (Lapi, Lappi), Santo (Sante)“ (5.6.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6f7 (abgerufen am )
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