Lalewicz, Jerzy (Georg, Jorge)

* 21.8.1876 [Riemann: 1875] Suwałki/PL, † 1.12.1951 Buenos Aires

Pianist und Pädagoge

Studien in St. Petersburg bei Annette Essipoffa (Klavier), Anatol Ljadow und Nikolai Rimski-Korsakow (Komposition). Als Pädagoge tätig in Odessa (Odesa/UA; 1902–05), Krakau (Kraków/PL; 1905–12), an der MHsch. in Lemberg (1912–19) sowie 1913–1919 an der Wiener Akademie für Musik. Zu dieser Zeit zahlreiche Konzerte in vielen europäischen Ländern. 1919 aufgrund seiner Zugehörigkeit zur polnischen Nationalität aus dem Lehrkörper der Wiener MAkad. ausgeschieden. 1921 siedelte er sich in Buenos Aires an, wo er bis zu seinem Tode als Prof. am Conservatorio Nacional tätig war.

Ehrungen

  • Prof.-Titel 1913
  • Diplom beim Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb in Wien 1900

Werke

Klavierstücke.

Literatur

  • Encyklopedia Muzyczna PWM klł 1997
  • Słownik Muzyków Polskich PWM 1 (1962)
  • Riemann 1975
  • F-A 1936 u. 2 (1978)
  • eigene Recherchen (Jahresberichte der K. K. Akademie für Musik und darstellende Kunst)

Autor:innen

  • Piotr Szalsza
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

14.1.2015

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Piotr Szalsza, Art. „Lalewicz, Jerzy (Georg, Jorge)“ (14.1.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002f4c3 (abgerufen am )

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