Lernte Knopfharmonika (Harmonika-Instrumente), Geige, Gitarre, Schlagwerk, Trompete, Klavier sowie Stimmbildung, Harmonielehre u. a. bei W. Lehner und wirkte zunächst als Militärmusiker, wobei er mehrere Soldatenchöre zusammenstellte. 1982 schloss er sein Studium an der Wiener MHsch. ab (Komposition und Waldhorn), war dann noch Gasthörer in Stimmbildung und Dirigieren. Er ist Militärmusikpädagoge, Kursleiter im Wiener Blasmusikverband und wirkt bei Wienerlieder-Verbänden, bei Konzerten und kirchlichen Feierlichkeiten mit. K. schreibt gehobene Unterhaltungsmusik und bearbeitet u. a. Werke der Strauss-Dynastie.
Ehrungen
- 2. Preis Gunskirchner Marsch-Wettbewerb
- 2. Preis bei Humor im Lied
- Preisträger beim Blasmusik-Wettbewerb
- versch. Preise für Blasmusikwerke und für Chorwerk mit Solostimme
Werke
ca. 40 Werke: Konzertfantasien; Märsche (Kronbergmarsch); Tänze; Blasmusikwerke; Saxonetta (Saxophon-Quartett); Vokalmusik (Die musikalische Familie; Auf dem Gottesacker; Ave Maria; Elegie 2000).
Literatur
- Lang 1996
- www.doem.at/komponistenbio.shtml (6/2003)
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.6.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Kühnel, Franz“ (18.6.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d65d (abgerufen am )
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