War Beamter (Kanzlist). 1799 heiratete er, 1800 wurde er Vater. 1806 dürfte er durch Erkrankung in finanzielle Not geraten sein. Mehrere seiner Singspiele wurden von W. Müller vertont. K. gilt mit seinen in der Tradition Ph. Hafners stehenden Volksstücken als Wegbereiter J. Nestroys.
Werke
Singspiele (Die schwarze Redoute [M: W. Müller] 1807), Possen (Othellerl, der Mohr von Wien [M: I. Schuster] 1806, Der Tanzmeister 1807); Lustspiele (Der Zwirnhändler aus Oberösterreich 1801).
Literatur
- Wurzbach 13 (1865)
- Stieger III/2 (1980)
- P. Aufreiter, J. F. K. K. , Dipl.arb. Wien 2002
- I. Kuehnert, J. F. K. , Diss. Wien 1935
- Slg. Moißl
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kringsteiner (Kriegsteiner), Joseph Ferdinand Kalasanz“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d624 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

