Musikalische Ausbildung u. a. 1768–73 in Mannheim/D sowie an den Univ.en in Mainz/D, Erfurt/D und Göttingen/D. Lebte seit 1778 in Stockholm, wo er 1781 in die Kgl. Schwedische Akademie für Musik gewählt wurde. König Gustav III. schickte ihn 1782 auf eine Europareise, um die neuesten Strömungen an den Theatern in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und England zu studieren. In Wien lernte er J. Haydn kennen, der ihn musikalisch auf die gleiche Stufe mit W. A. Mozart, A. Salieri und Ch. W. Gluck stellte. K. wurde auch Mitglied der Loge Mozarts. Nach seiner Rückkehr wurde er 1788 Hofkapellmeister in Stockholm.
Werke
Opern; Orchester- und Kammermusik; Lieder (in sieben Sprachen).
Literatur
- NGroveD 13 (2001) [mit WV]
- MGG 7 (1958)
- H. Brosch (Hg.), J. M. K – Gedenkstätte 2003
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Kraus, Joseph Martin“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d5e4 (abgerufen am )
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