Sohn eines Gastwirts, erhielt 1893 in Brixen die Priesterweihe und war anschließend zwei Jahre lang Kooperator in Tannheim/T. Ab 1895 zunächst Präfekt am Brixener Knabenseminar Vinzentinum und anschließend am dortigen Kassianeum. 1910–41 war er Subregens im Priesterseminar. In der Nachfolge von P. Goller versah K. ab 1926 zunächst provisorisch, ab 1929 dann definitiv das Amt des Domkapellmeisters am Brixener Dom. 1931 trug K. aus eigener Tasche entscheidend zur Sicherung der Finanzierung einer neuen Chororgel im Dom bei. 1934 übergab er das Amt an A. Alverà.
Ehrungen
- Geistlicher Rat
- Konsistorialrat 1935
Literatur
- E. Knapp, Die Kpm. u. Organisten am Dom zu Brixen 2007
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols. Ergänzungsbd. 1997
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2009Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Kralinger, Rudolf“ (30.6.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00223d62 (abgerufen am )
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