Krakauer, Alexander

* 22. [24.?] 12.1866 Komorn/H (Komárno/SK), † 18.6.1894 Graz

Komponist und Texter

Der Sohn eines Fächerfabrikanten erhielt Violin-Unterricht bei Th. Kleinecke. Bereits früh erste Kompositionsversuche. Nach dem Besuch der Communal-Realschule Gumpendorf (Wien VI) 1885–87 Studium an der Ingenieurschule (ab 1928 Fakultät für Bauingenieurwesen) der Technischen HSch. in Wien, das er jedoch nicht abschloss. Danach widmete er sich ausschließlich der Komposition von Wienerliedern und Couplets, deren pointierte Texte er zum Großteil selbst verfasste. Seine Werke erzielten bald große Popularität, u. a. interpretiert durch E. Guschelbauer und A. Girardi. K. gilt als einer der Hauptvertreter des Wienerliedes. Er starb auf dem Weg zur Kur nach Bad Gleichenberg/St.

Werke

Singspiel Der Herr Franz (1890), Eine moderne Ehe (1981); Wienerlieder (Du guater Himmelvater, Mein Liebchen wohnt am Donaustrand, Gold und Silber, Der Werkelmann, Mei Bua, O du schöne Adelheid!, Wiener Schusterbubenlied); Couplets (Was Menschenhände alles können, Die wahre Liebe ist das nicht).

Schriften

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

2.2.2015

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Art. „Krakauer, Alexander“ (2.2.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d5c2 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.