Tochter des Schauspielers Andreas K., sang sie zuerst am Stadttheater Hamburg/D (1855–58), dann (aufgrund einer Halserkrankung) als Soubrette am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin (1858–60). 1860/61 versuchte sie in Kassel/D, ihre Karriere als Opernsängerin fortzusetzen. 1862 ging sie jedoch wieder als Soubrette nach Hamburg (Thalia-Theater). Ab 1864 war K. der Publikumsliebling (die „Zug-Kraft“) am Wiener Carltheater, wo sie in Operetten von J. Offenbach und F. v. Suppè (UA von Die schöne Galathee am 9.9.1865) auftrat.
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
- K-R 1997
- Kosch 2 (1960)
- Wurzbach 13 (1865)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kraft, Amalie“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d571 (abgerufen am )
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