Der Sohn eines Fabriksarbeiters war zunächst Chorsänger und dann Solist (Debüt 1893) am Stadttheater in Graz. Bis 1929 war er Ensemblemitglied; in 36 Jahren gab er ca. 5000 Vorstellungen. Als lyrischer, aber auch Buffo- und Charaktertenor sang er u. a. in der Premiere der Salome von R. Strauss (1906), des Alpenkönig und Menschenfeind von L. Blech (1904) sowie der österreichischen EA des Don Quixote von W. Kienzl.
Gedenkstätten
- Koßgasse (Graz II)
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- Taufbuch der Pfarre Maribor-Sv. Janez Krstnik 1860–66, fol. 156
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
4.6.2025Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Koss, Karl (eig. Carl Georg Koß)“ (4.6.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d567 (abgerufen am )
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