Studierte Musikwissenschaft an der Univ. Wien (Promotion 1925 bei G. Adler). Daneben erhielt er Klavier-, Violine- und Theorieunterricht an der MSch.Kaiser. Seine Laufbahn begann er als Solokorrepetitor und Kapellmeister in Essen (1925–30). Nach Engagements in Saarbrücken/D (1930–35), Koblenz/D (1935–41) und Colmar/D (1941–44) war er Generalmusikdirektor beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart/D (1946–48). An der dortigen Hsch. leitete er eine Dirigentenklasse. 1952–63 war er Chefdirigent des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters. Ab 1958 unterrichtete K. auch am Konservatorium der Stadt Wien. Ab 1974 im Ruhestand.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1958
- Großes Ehrenzeichen der Niederösterreichischen Landesregierung 1963
- Silbernes Ehrenzeichen des Landes Wien
- Ehrenmitglied der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft.
Schriften
- Der Haydn’sche Streichersatz, Diss. Wien 1925
Literatur
- Riemann 1972
- Who is who in Öst. 1987/88
- F-A 1 (1974)
- MGÖ 3 (1995)
- Slg. Moißl
- pers. Mitt. Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Koslik, Gustav“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d5a0 (abgerufen am )
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