1864–70 Violinstudium bei A. Bennewitz am Prager Konservatorium, 1870–73 Konzertmeister am Stadttheater in Brünn, war dort auch Musiklehrer, wirkte dann am Salzburger Mozarteum und in der Hofkapelle Sondershausen/D sowie ab 1878 in Hamburg als Konzertmeister der Kapelle Laube und 1890–96 der Philharmonischen Gesellschaft, als Leiter des K.-Quartetts und des Schäfferschen Orchestervereins sowie als Geigenlehrer (u. a. der preußischen Prinzen Wilhelm und Adalbert). Schließlich wurde er zum Präsidenten der Hamburger Tonkünstlervereinigung gewählt.
Ehrungen
- kgl. preußischer Kronenorden
- kgl. preußischer Prof
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
- Riemann 1959 u. 1972
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Kopecky, Otakar“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d588 (abgerufen am )
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