Gegründet 1996 von Heinz Ditsch (* 1963, Gesang, Singende Säge, Fagott, Akkordeon), P. Skrepek (Gesang, Schlagzeug, Kontragitarre) und Wolfgang Vincenz Wizlsperger (* 1963, Liedgesang, Kamm, Euphonium). Erste Aufführung beim Herz.Ton.Wien Festival 1996; seither zahlreiche Auftritte in Österreich (u. a. Porgy & Bess) sowie Kooperationen u. a. mit dem Koehne-Quartett, der Performance-Künstlerin Yoshie Maruoka und dem Klarinettisten Martin Zrost. Gespielt werden Eigenkompositionen, Coverversionen mit neuen Mundarttexten sowie klassische Wienerlieder kombiniert mit heiteren Moderationen. 2010 kam es zur Erweiterung der Band zum Klangkombinat mit O. Aichinger (Klavier), Th. Berghammer (Trompete), Hannes Enzlberger (Bass), Christian Gonsoir (Saxophon) und Clemens Hofer (Posaune). Skrepek spielt in dieser Formation Schlagzeug. 2011 erhielt das K. K. den Österreichischen Filmpreis in der Kategorie „Beste Musik“ für ihre Arbeit an der Filmkomödie Die unabsichtliche Entführung der Frau E. Ott. 2016 feierte das Trio sein 20-jähriges Bestehen. 2017 Arbeit an ihrem neuen Tonträger mit dem Titel Ewig schod drum (u. a. Auftritt beim Schrammel. Klang. Festival in Litschau/NÖ).
Ehrungen
- Österreichischer Filmpreis Kategorie „Beste Musik“ 2011
Werke
Alben: Bessa wiads nimma 1997; Oid und blad 1998; Sis Wos Se Bittls 1999; S spüt si o 2000; A Höd is a Schiggsoi 2003; Imma des Söwe 2005; Wiad scho wean 2008; Klangkombinat Kalksburg Schee is wos aundas Vol. 1 & 2 2010; Weid sama kuma 2012; Ewig schod drum 2017.
Literatur
- http://de.wikipedia.org/ (10/2017)
- www.kollegiumkalksburg.at/ (10/2017)
- www.sra.at (10/2017)
Abbildungen
Autor
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
28.5.2021Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Art. „Kollegium Kalksburg“ (28.5.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002a35bc (abgerufen am )
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