Tochter des Sängers Sigismund K., ausgebildet an der Opernschule in Wien, debütierte sie dort kaum 16-jährig am Rudolfsheimer Volkstheater in Wien. 1875/76 war sie in Breslau (Wrocław/PL), 1876 am Theater an der Wien, 1876–78 in Berlin engagiert, kam 1878 nach Wien zurück (gemeinsame Auftritte mit J. Gallmeyer) und trat 1879/80 wieder am Theater an der Wien auf. In den 1880er Jahren hatte sie Gastverträge an deutschen Bühnen (Dresden, Köln und Leipzig) und übernahm für die erkrankte M. Geistinger wieder Partien am Theater an der Wien. 1892–1925 war sie als Sängerin und Schauspielerin Mitglied der Vereinigten Stadttheater in Frankfurt a. M. K. wurde von Joh. Strauss sehr geschätzt; in dessen Fledermaus hatte sie Adele, Rosalinde und Orlofsky gesungen. 1903 wechselte sie ganz ins Schauspielfach und spielte noch bis 1931 vereinzelt Mütterrollen und komische Partien. Sie war auch schriftstellerisch tätig.
Ehrungen
- Ehrenmitglied der Frankfurter Städtischen Bühnen 1925
Schriften
- Bühnenwerk Der Roman einer Soubrette;
- Feuilletons
Literatur
- K-R 1997
- ÖBL 4 (1969)
- Eisenberg 1893
- Kosch 2 (1960)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „König, Sophie“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d521 (abgerufen am )
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