War 1881–85 Sängerknabe im Benediktinerstift Admont, wo er von P. V. Berger musikalisch ausgebildet wurde. 1889 trat K. in das Stift Admont ein (einfache Profess 1890) und 1893 wieder aus, um bei H. Koessler in Budapest Kompositionslehre zu studieren. Er war später Kapellmeister in Arad (heute RO), Raab (Györ/H), Kaschau (Košice/SK), Lugos (Lugoj/RO) und ab 1904 Direktor des Städtischen Konservatoriums in Szegedin. Er komponierte im spätromantischen Stil und erlebte etliche erfolgreiche Aufführungen seiner Werke.
Werke
4 Messen, 2 Requiem-Vertonungen, Te Deum, Magnificat, Motetten; Oper A faluni bányász (Der Bergmann von Falun); Pantomime; 3 Symphonien; Kammermusik u. Klavierwerke.
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
- StMl 1962–66
- F-A 1936, Nachtrag
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „König (Király), Peter“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d51f (abgerufen am )
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