Aus einer kroatischen Bauernfamilie stammend, schlug K. die Musikerlaufbahn ein, studierte ab 1948 an der Wiener MHsch. Kirchenmusik (Diplom 1952), Musikpädagogik, Klavier und Gesang (Abschluss 1956 bzw. 1963). K. wirkte als Leiter des Mittelburgenländischen Lehrerchors, als Musik- und Gymnasiallehrer in Oberpullendorf und am Joseph-Haydn-Konservatorium in Eisenstadt. Seit 1955 trat K. als Komponist v. a. von Kirchenmusik (kroatische und deutsche Messen) auf. Teilnahme an der Jubiläumssuite 80 Jahre Burgenland (2001).
Ehrungen
- Landeskulturpreis Burgenland 1979
- Ehrenzeichen des Landes Burgenland
- Prof.-Titel 1983
Werke
Kirchenmusik (Messen, Psalmen); Chöre; Orchestersuite; Kammermusik; Orgelwerke; Lieder.
Literatur
- G. Schlag, Burgenland. Gesch., Kultur und Wirtschaft in Biographien 1991, 158f
- www.kibu.net/kocsis.htm (10/2003)
Autor
- Gerhard J. Winkler
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Gerhard J. Winkler, Art. „Kocsis, Stefan“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d50d (abgerufen am )
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