Kmentt, Waldemar Hugo

* 2.2.1929 Wien, † 21.1.2015 Wien

Sänger (lyrischer Tenor)

Begann 1949 an der Wiener MHsch. Gesang zu studieren (bei Adolf Vogel, E. Rado und H. Duhan). Sein Debüt hatte K. bereits 1950 in L. v. Beethovens 9. Symphonie (unter K. Böhm). 1951 Debüt an der Volksoper Wien (in S. Prokofjevs Liebe zu den drei Orangen). Bis 1955 war er Mitglied des berühmten Ensembles am Theater an der Wien, in der 1955 wiedereröffneten Staatsoper sang er in L. v. Beethovens Fidelio den Jacquino. K. wirkte 1956–81 mehrmals bei den Salzburger Festspielen mit (seit 1955 auch in den Konzerten). An der Volksoper sang er auch Operette. 1968–70 war er in Bayreuth engagiert (als Walther von Stolzing in den Meistersingern von Nürnberg). Weiters gastierte er an der Mailänder Scala, in Rom, Paris, London, Amsterdam, Düsseldorf-Duisburg/D (Gastvertrag), München u. a. K. war auch als Konzert- und Liedsänger sehr erfolgreich. Als Pädagoge leitete er die Opernklasse am Konservatorium der Stadt Wien. Seine wichtigsten Rollen waren der Tamino in W. A. Mozarts Zauberflöte und Hoffmann in J. Offenbachs Oper.

Gedenkstätten

  • Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof (s. Abb.)

Ehrungen

  • Kammersänger
  • Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper
  • Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 2001

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

23.1.2023

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Kmentt, Waldemar Hugo“ (23.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4dd (abgerufen am )

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