Ausgebildet an der Wiener MAkad. (Klavier, Orgel), engagierte sich K. ab 1920 als Pianist wie Komponist für den Modernen Tanz; u. a. war er 1925–38 an der Dalcroze-Schule in Laxenburg tätig und arbeitete 1933 mit M. Reinhardt in Salzburg zusammen (Sommernachtstraum), an dessen Schauspiel-Seminar in Wien K. 1931–38 unterrichtete; bis 1938 war K. zudem als Dirigent am Theater in der Josefstadt tätig. 1938 emigrierte er in die USA (Exil), arbeitete 1938/39 als Korrepetitor mit Georges Balanchine, wechselte jedoch 1939 zum Film: 1939–67 war K. Musikdirektor der Filmabteilung des Museum of Modern Art in New York, 1968–80 am Walker Art Centre in Minneapolis. Parallel dazu arbeitete er 1953/54 für das Agnes De Mille Dance Theatre, als Pianist für das Fernsehen und 1965/66 als Stummfilmbegleiter am New Yorker Theater.
Werke
über 250 Filmmusiken, Werke für Kurzfilme; Neufassung der Filmmusik zu Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin.
Literatur
- Orpheus im Exil 1995
- [Kat.] Die Vertreibung des Geistigen aus Öst. 1985
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kleiner, Arthur“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4a1 (abgerufen am )
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