Ausbildung am Brucknerkonservatorium Linz und an der MHsch. Wien. 1949–51 Flötist des Bruckner Orchesters Linz. Als Kriegsversehrter wechselte er beruflich in die Verwaltung der Linzer Elektrizitäts- und Straßenbahngesellschaft. Daneben Kompositionsstudien bei R. Schollum sowie Tätigkeit als Flötenpädagoge an der MSch. der Stadt Linz. Seit 1951 auch kompositorisch tätig. Als ausübender Musiker sind seine Kompositionen praxisbezogen. 1970–74 entwickelte er aus abstrakten graphischen Vorstellungen eine eigene Kompositionstechnik.
Ehrungen
- Stipendium der Stadt Linz für Kompositionsstudium bei R. Schollum
- Brucknermedaille 1949
- Preisträger des Mozartwettbewerbs Wien 1951
- Kompositionspreis des Landes Oberösterreich 1953
- Kulturförderungspreis der Stadt Linz 1963
- Kulturförderungspreis des Landes Oberösterreich 1964
- Prof.-Titel 1975
- Staatsförderungspreis 1976
- Landeskulturpreis von Oberösterreich 1976
- Kulturmedaille der Stadt Linz 1984
Werke
W [WV in MaÖ]: Sinfonien; Divertimenti; Streichquartette; Konzerte; Suiten; Sonaten und Sonatinen; Ballette (Phantastisches Divertimento 1964; Der gelbe Vogel 1966).
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1989 u. 1994
- ÖMZ 25/3 (1970), 187
- Suppan 1994
- www.nachrichten.at (5/2015)
Autorinnen
- Andrea Harrandt
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
22.6.2015Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Monika Kornberger, Art. „Kittler, Richard“ (22.6.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d46e (abgerufen am )
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