Früh erblindet, erhielt K. Unterricht auf der Glasharmonika bei Kapellmeister Joseph Aloys Schmittbaur in Karlsruhe/D, der für sie auch ein Instrument baute. Ihre erste größere Reise führte sie 1791 nach München, Salzburg, Linz und Wien, wo sie auch W. A. Mozart hörte, der für sie das Adagio und Rondo KV 617, die Fantasie für Glasharmonika, Flöte, Oboe, Viola und Violoncello KV Anh. 92/616a und das Adagio KV 356/617a schrieb.
Literatur
- MGG 16 (1979)
- NGroveD 13 (2001)
- K. M. Pisarowitz in Acta mozartiana 16 (1969)
- H. Ullrich, Die blinde Glasharmonikavirtuosin M. K. und Wien 1971
- H. Schneider, Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler, 1744–1812, 1985
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Kirchgessner (Kirchgäßner), Marianne (Maria Anna)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d465 (abgerufen am )
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