Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (1974–76 bei R. Seitz, 1979–84 bei K. Schwertsik) und 1984–89 an der MHsch. Wien bei F. Cerha. Diplom für Komposition am Konservatorium der Stadt Wien und an der MHsch. Wien. Weitere Studien (Violine, Gambe, Zwölftonspiele, Jazztheorie). Experimentelle künstlerische Arbeit mit behinderten Jugendlichen. Mitbegründer des Josquin-Ensemble Wien. Organisationsleiter bei Projekt Uraufführung. 1989 Mitbegründer der Komponisten- und Künstlervereinigung Ambitus.
Ehrungen
- Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1987
- Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung 1989
- Förderungspreis der Stadt Wien 1995
Werke
W (WV in MaÖ): Lieder (Borchter-Lieder 1983; Celan-Lieder 1983–85); Chöre (Das Hohelied der Liebe 1985); Musik für Kammerorchester und Kammerbesetzungen; Kompositionen für das Kinderpuppentheater Lilarum; Musik zu Theaterstücken von Alexander Melach, Friede Hofbauer u. a.; Musik zu Filmen; CD: Karma Méchanique 1993; melo x: in futura minima 1995.
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Keil, Friedrich“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d3fe (abgerufen am )
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