Nach abgebrochenem Jusstudium in Wien arbeitete K. seit 1882 als Musikredakteur und Kritiker bei verschiedenen Wiener Zeitungen (Extrapost, Fremden-Blatt, Wiener Allgemeine Zeitung, Neues Wiener Journal). Er verfasste Prosatexte sowie die Libretti zu seinen beiden, in der Wagner-Nachfolge komponierten Romantischen Opern. K. starb in geistiger Umnachtung.
Werke
Opern (Der Schatz des Rhampsinit 1887, Walther von der Vogelweide 1895) und Operetten (Die Schwiegerväter 1898, Die Strohwitwe 1899).
Schriften
Literatur
- Kosel 1902
- Stieger II/1 (1977)
- F-A 1936
- F. Jaksch, Lex. sudetendt. Schriftsteller und ihrer Werke für die Jahre 1900–1929, 1929
- Kosch 8 (1981)
Autor
- Martin Eybl
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Martin Eybl, Art. „Kauders, Albert (Pseud. K. Anders)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d3d9 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

