Arbeitete in seiner Jugend als Bergknappe im Salzbergwerk, führte ab 1853 die Gastwirtschaft seiner Frau („Bachwirt“). Seine selbstverfassten, in Mundart vorgetragenen Lieder, die er mit Gitarre selbst begleitete, entsprachen der damals in Mode kommenden Alpensängern bzw. Natursängern und der Suche nach den Wurzeln im Brauchtum. Viele Prominente, die im Salzkammergut auf Sommerfrische waren, besuchten K., u. a. H. Wolf und J. Gallmeyer.
Werke
Lieder aus Aussee 1880, 21884, 31888, 41908.
Literatur
- ÖBL 3 (1965)
- StMl 1962–66
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kain, Johann (vulgo Bachwirt)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d37c (abgerufen am )
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