Jünger, Patricia

* 6.8.1951 zw. Dublin und Wien (Flugzeug), † 20.8.2017 Ort?

Komponistin und Dirigentin

Ausbildung an der Wiener MHsch. (1971–78, u. a. Orgel bei A. Forer und R. Scholz, Satzlehre bei E. Romanovsky, Dirigieren bei K. Österreicher, Lehrgang Elektroakustische und Experimentelle Musik), in Frankfurt am Main/D und in Paris. Zunächst als Pianistin und Organistin (zuletzt 1977) tätig, dann als Komponistin mit eigenem Studio sowie als Dirigentin. In ihren Werken vertrat sie eine „engagierte Kunst, die ihre Form nutzt, Probleme [...] zur Sprache, zum Klingen zu bringen“. J. lebte als Doppelstaatsbürgerin in Münchenstein bei Basel/CH.

Ehrungen

  • Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung u. Preis des Wiener Kunstfonds 1979
  • mehrere Stipendien, u. a. Staatsstipendien für Komposition der Republik Österreich 1981 u. 1986
  • Karl Sczuka-Preis des Südwestfunks Baden-Baden/D 1986

Werke

Orchester- und Kammermusikwerke; Vokalmusik; elektronische Musik (Tonband); Multimedia, Filmmusik; Hörspiel- u. Video-Musik.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

26.6.2023

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Jünger, Patricia“ (26.6.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d346 (abgerufen am )

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