Ausbildung an der Wiener MHsch. (1971–78, u. a. Orgel bei A. Forer und R. Scholz, Satzlehre bei E. Romanovsky, Dirigieren bei K. Österreicher, Lehrgang Elektroakustische und Experimentelle Musik), in Frankfurt am Main/D und in Paris. Zunächst als Pianistin und Organistin (zuletzt 1977) tätig, dann als Komponistin mit eigenem Studio sowie als Dirigentin. In ihren Werken vertrat sie eine „engagierte Kunst, die ihre Form nutzt, Probleme [...] zur Sprache, zum Klingen zu bringen“. J. lebte als Doppelstaatsbürgerin in Münchenstein bei Basel/CH.
Ehrungen
- Förderungspreis der Theodor Körner-Stiftung u. Preis des Wiener Kunstfonds 1979
- mehrere Stipendien, u. a. Staatsstipendien für Komposition der Republik Österreich 1981 u. 1986
- Karl Sczuka-Preis des Südwestfunks Baden-Baden/D 1986
Werke
Orchester- und Kammermusikwerke; Vokalmusik; elektronische Musik (Tonband); Multimedia, Filmmusik; Hörspiel- u. Video-Musik.
Literatur
- Marx/Haas 2001 [m. WV]
- MaÖ 1997 [m. WV]
- E. Jelinek, Die Komponistin. Wortmaterial in den Kompositionen P. J.s 1990
- Brockhaus Riemann 1995
- https://db.musicaustria.at (6/2023)
- https://de.wikipedia.org (6/2023)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
26.6.2023Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Jünger, Patricia“ (26.6.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d346 (abgerufen am )
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