Ausbildung an der technischen Hsch. in Krakau, ab 1873 in Wien an der Börse tätig. Wandte sich schließlich gegen den Willen seines Vaters dem Theater zu. Über Engagements an kleinen Bühnen (Groß-Kanisza [Nagykanizsa/H], Marburg an der Drau) kam er 1876–78 an das Stadttheater Graz, dann nach Breslau (Wrocłav/PL) und Chemnitz/D, worauf ihn Friedrich Strampfer 1878–80 an das Ringtheater in Wien engagierte. 1880–82 am Carltheater, 1882–1900 am Theater an der Wien tätig, wo er in fast allen Operettennovitäten mitwirkte (s. Abb.) und mit seiner schön geschulten Stimme und seinem schauspielerischen Talent Erfolge feierte. 1900 ging er nach Berlin und wirkte ab 1901 am Metropoltheater, wo er zum Operettenstar wurde.
Gedenkstätten
- Grab ehrenhalber am Friedhof Hietzing (Wien XIII)
Literatur
- K-R 1997
- Ulrich 1997
- Eisenberg 1893, 1903
- ÖBL 3 (1965)
- Kosch 2 (1960) [Ichhäuser]
- R. Holzer, Die Wr. Vorstadtbühnen 1951
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
21.4.2023Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Josephi (eig. Ichhäuser, Ichheiser, Josephy, Kaufmann), Josef“ (21.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d32c (abgerufen am )
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