Von vermutlich dänischen Eltern in Deutschland geboren, studierte Musik in Wien, ging als Musiklehrer zunächst nach Venedig, 1817 nach Mailand. Er komponierte u. a. Militärmusik, eine brillante Technik erfordernde, „gediegene“ Klavierstücke und Auftragswerke. J. starb in völliger Armut.
Werke
über 50 gedruckte Werke: Stücke für Blasinstrumente; Sonaten, Divertissements, Variationen, Rondos, Polonaisen etc. für Kl., V. bzw. Fl.; Arrangements.
Literatur
- Mendel-R. 5 (1875)
- Wurzbach 10 (1863)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Jansen, Johann Anton Friedrich“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00034dbf (abgerufen am )
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